Myanmar

Sonntag, 1. November 2015

Tiefebenen-Story's

Sonne – Hitze – Regenwetter


Hallo ihr Lieben daheim,
Jetzt bin ich schon fast eine Woche in Kalay.
Die ersten Tage waren heiß und ermüdend bei 30 Grad, die sich durch die Luftfeuchte aber wie 36 Grad Celsius anfühlten. An das warme, feuchte Wetter musste ich mich erst wieder gewöhnen.


Alfred hat mich an zwei Tagen in einige Dörfer südlich von Kalay mitgenommen.
Wir konnten ein paar der ESSI Englisch-Lehrer treffen und ich habe die Lehrer und Kinder fotografisch erfasst (Portraits gemacht). Das Ganze soll mal ein System werden, wo alle Kinder und Lehrer erfasst sind. Die Familien der Kinder, die am Englischunterricht teilnehmen, bekommen finanzielle Hilfe von Spenden aus den USA. Somit sind die Kinder von eventueller Arbeit Zuhause befreit. Damit das ganze korrekt verläuft und nachvollziehbar ist, muss auch der Geldfluss dokumentiert sein. Dafür soll das System dienen. Im Moment basiert es größtenteils auf Vertrauensbasis. Die Lehrer z.B. holen das Geld hier ab und verteilen es. Es gibt aber keine Beweise ob es auch richtig ankommt.
Das ist die Aufgabe für mich. Wenn das Ganze funktioniert, können wir es auch für Familien in Hakha und anderen Orten nutzen, die ihre Häuser verloren haben. Soweit der Plan.

zu Gast

es ist erstaunlich wieviel Spaß ein Moped-Schlauch machen kann

das obligatorische Gruppenbild

Bahnübergang

Alfred spricht über die Pläne ein Auto für die Klinik zu kaufen, damit Kranke transportiert werden können

... guck mal ...

ein Dorf am Rande der Chin Hills

die Kids lernen fleißig

Gruppenbild fürs Archiv

Kräuterproduktion im Dorf

zur Flut sind die Dorfbewohner in die Berge ausgewichen

die neue Generation spielt am Abend zusammen

für den Fotografen wird strammgestanden, eine Eigenheit, die ich gar nicht mag

dafür ist der große Fremde eine Attraktion im sonst normalen Dorfleben

na und jetzt?

unser Fahrer verbringt die Wartezeit mit seinem Smartphone

auf der Heimfahrt kommt der Mond groß und schön zum Vorschein

Norm wird ca. am 10. November kommen und mich dabei unterstützen und sein Wissen und die Kontakte nutzen, um im Bereich Behausungen zu helfen.

Die letzten drei Tage waren leider wieder trübe.
Das Land ist mit Wolken bedeckt. Die Chin Hills, wenn man überhaupt was von ihnen sieht, haben dicke Wolkenfetzenmützen auf und es regnet, nieselt und spritzt so vor sich hin .... Bäääh

Bitte wieder Sonne!

Am Freitag bin ich mit dem Bus/Minitruck (so ein hinten offener Transporter mit Dach und Bänken rechts und links) nach Khampat gefahren (80 km in den Norden).
Im September ist Alfreds Schwester gestorben und dafür war die offizielle Grabsteinsetzung ... Ein großes Fest, wo das ganze Dorf mitfeiert.
Ich konnte nur kurz dort sein, da das Auto, mit dem ich zurück musste schon eine Stunde nach meiner Ankunft wieder losmusste. Aber für Alfred, war es gut, das ich kam. :-)
Offiziell darf ich nicht in Dörfern übernachten, jeden falls nicht privat – so frei ist der Tourismus in Myanmar noch nicht.

auf dem Weg nach Kampha mit dem "Light Truck"

unterwegs ist Pause mit Verpflegung, wenn man möchte

mit Alfred und seinem Sohn am Grabstein von seiner Schwester

die Särge werden nicht tief versenkt, sondern eingemauert

das Datum an der Seite

der Garten von Alfreds Haus

dann muss ich schon wieder los

tschüüüüüüüüssssssss


Unterwegs habe ich viel Armut und zerstörtes Gebiet in der Flussebene gesehen, Zeltlager von Flut-Opfern und neu angefangene Gebiete auf leichten Anhöhen für neue Dörfer.

Grüße aus Kalay vom Holger




eine weitere Schulklasse

:-)

dann gibt es eine kleine Belohnung

soll ich so tun?

und noch einmal ...

über Lautsprecher wurden die Kinder zusammen gerufen, da gerade ein Feiertag ist und eigentlich kein Englisch-Unterricht

den Lehrer kenne ich schon aus der ersten Woche in Kalay

da sind sie fast alle da

und andere Dorfbewohner sind auch neugierig

Papa hat die jüngste auch mitgebracht

und noch zwei Lehrer, diesmal ohne Kinder



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